Friedrich der Grosse wusste was glücklich macht

… denn er sagte einmal: ‚Bücher sind kein geringer Teil des Glücks‘ … Und richtig:

Lesen macht glücklich!

Buch

Oft hilft mir ein Buch dabei, schwierige Zeiten zu überstehen und zwar ganz einfach dadurch, dass ich mich für ein paar Stunden aus meinem Alltag und den damit verbundenen Themen regelrecht weg beame …

Auch der amerikanische Philosoph Ralph Waldo Emerson wusste:

‚Schon oft hat das Lesen eines Buches jemandes Zukunft beeinflusst.

Kann ich nur bestätigen, denn Bücher sind inspirierend, lenken ab und muntern uns auf oder machen einem anhand des Protagonistenschicksals bewusst: es geht auch schlimmer…;-)

US-Forscher haben mit Hilfe eines Gehirnscans festgestellt, dass das Gehirn mit jeder Geschichte eine neue Welt erlebt. Es sind also nicht einfach nur Seiten mit Buchstaben, sondern wir konzentrieren uns auf jedes Wort, saugen es förmlich auf. Dabei aktivieren wir nicht nur unser Sprachzentrum, sondern ‚rudern innerlich mit‘, wenn die Romanfigur über den See rudert, wir aktivieren dann unsere inneren Bereiche im Gehirn, die für diese Handlung notwendig sind. Genauso geht es uns, wenn im Buch von ‚duftendem Kaffee, Tee oder Plätzchen‘ die Rede ist.

TeaTime

TeaTime

 

Dann wird unser Geruchssinn aktiviert und wir genießen mit…

 

 

Durch diese Gehirnaktivitäten können wir
sozusagen von unserem Leseort aus auf Reisen gehen und tatsächlich für Stunden geistig ganz woanders sein.

Unser Körper  sitzt immer noch auf der Couch, aber unser Geist

Leseort

Leseort

ist im fernen Ausland, liebt und kämpft für die große Freiheit, löst einen Mordfall nach dem anderen oder oder oder.

Darin liegt das Geheimnis der Bücher, warum sie uns in ihren Bann ziehen, warum sie uns zu Tränen rühren oder wir Tränen lachen. Wir können mit ihnen unseren Alltag ‚Alltag‘ sein lassen und alles um uns herum vergessen, stundenlang…

Weil wir uns im besten Fall mit einem der Charaktere im Buch verbinden, sehen wir die Welt durch dessen Augen, fühlen wie sie. Dardurch eröffnen sich uns ganz neue Horizonte.

Diese Erfahrungen nehmen wir dann mit in unseren Alltag, sie machen uns neugieriger, wir werden emphatischere Menschen, weil wir uns besser in unsere Mitmenschen hinein versetzen können.

Wenn wir lesen, sind wir ganz im Augenblick, so viel Achtsamtkeit und ‚Hier & Jetzt‘ ist in unserem normalen Alltag mittlerweile eher selten. Unsere Seele macht quasi Kurzurlaub und kommt erfrischt, gestärkt und mitunter hoch motiviert zurück.

Der englische Dichter & Politiker Joseph Addison (1672-1719) sagte einmal:

‚Lesen ist für den Geist das, was Gymnastik für den Körper ist‘ 

…und wenn ich es so betrachte, dann bin ich extreme sportlich!

Vielleicht habt ihr ähnliche oder auch ganz andere Erfahrungen mit dem Lesen gemacht: eure Kommentare dazu interessieren mich… last mich wissen, wie es euch damit ergeht.

Ich wünsche euch eine gute Woche und sage:

Bis bald,

Birgit

 

 

 

 

 

 

 

 

2 Kommentare zu „Friedrich der Grosse wusste was glücklich macht

  1. Liebe Birgit,
    beneidenswert, wenn Du Dich so in ein Buch vertiefen kannst. Für mich ist das oft richtige Arbeit oder ich schlafe auf der Couch ein. Bin doch mehr der sportliche Typ.
    Eine schöne Woche. Anneliese

  2. Liebe Anneliese,
    herzlichen Dank für deinen Kommentar. Vielleicht fällt es dir ja leichter, wenn du mal mit einem Buch mit Kurzgeschichten startest. Das ist dann eventuell nicht sofort ‚richtig Arbeit‘ für dich, sondern eher in die Richtung ‚Gluck in kleinen Häppchen‘.
    Beste Grüße,
    Birgit

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