Natürliches Doping…

© biwi

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Am letzten Wochenende bin ich dem bunten Herbstzauber mit seinem gefärbten Laub an den Bäumen und viel Sonnenschein erlegen! Ich konnte gar nicht genug davon bekommen. Du auch? Ich dachte mir, die kalte Seite des Herbstes mit Dauernebel und nasskaltem Wetter kommt noch früh genug und habe mich mit meiner Kamera, einer dicken Jacke, meinem Partner und unseren vierbeinigen Begleitern in die Natur aufgemacht. An meiner Ausbeute aus meiner Fotojagd möchte ich euch gerne teilhaben lassen:

An den Tagen, an denen es gar nicht richtig hell wird, kann ich mich nun immer wieder an diesen tollen Farbspielen erfreuen… und du jetzt auch! 😉  Viele Menschen neigen im November zu Müdigkeit, genereller Antriebslosigkeit und auch die eine oder andere Erkältung guckt gerne mal vorbei. Da verkriecht man sich am liebsten hinter dem Ofen oder auf die kuschelige Couch. Ich nehme mich da nicht aus, weiß aber auch: Bewegung an der frischen Luft tut bei jedem Wetter gut!

Schuld am Herbstblues ist das Hormon Melatonin, es beeinflusst unseren Schlaf-Wach-Rhythmus und wird besonders in der Dunkelheit aktiv. Dein und mein Rettungshormon hört auf den Namen Seratonin und wird, nein nicht nur durch Schokolade freigesetzt, sondern besonders durch Bewegung und (Sonnen)licht. Also warme Schuhe, Mütze, Schal und Handschuhe anziehen und nix wie raus.

Ich bin wirklich nicht der Sportfreak oder Bewegungsjunkie, aber ein kurzer flotter Spaziergang bei Herbststurm pusstet mir so richtig das Hirn frei – einfach genial.

Wenn du ein Kind hast oder vielleicht deinem inneren Kind mal wieder Raum geben willst: Bastel oder kauf dir einen Drachen und lass ihn auf den Stoppelfeldern steigen.

Wer einen Hund hat, MUSS zwangsläufig bei jedem Wetter raus. Grundsätzlich wohl die beste Methode gegen Herbstblues. Hier kannst du dich und deinen Vierbeiner mit Stöckchen oder Bällchen werfen zu mehr Bewegung motivieren.

Natürlich ist es mit Sonnenschein angenehmer, als im trüben Nebelwetter. Allerdings ist der Nebel auch eine kleine Wellnessanwendung für deine Haut. Sie freut sich gerade in der Heizperiode über eine Extraportion Feuchtigkeit.

Sollte dein Serotoninspiegel noch nicht ganz im grünen Bereich sein, kannst du ihn ja ein wenig, die Betonung liegt auf ein wenig (grins) mit Schokolade pampern. Ansonsten gibt es natürlich noch Obst, Gemüse, Fisch und Nüsse. Allesamt hilfreiche Vitaminlieferanten, damit du dich fit fühlst im Herbst.

Musste ich zwar auch erst lernen, ist aber wirklich so: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung! Beim Spazierengehen kannst du auch gleichzeitig noch ein paar Sorgen los werden, sofern vorhanden, und etwas für deine innere Balance tun.

Haben dich doch ein paar Bazillen oder Viren erwischt: Bei den ersten Anzeichen zusätzlich Zink einnehmen und je nach Gusto ab in die Sauna oder in die warme Badewanne!

Sauna besonders, aber auch ein heißes Bad in der Wanne ist das reinste Trainingslager für dein Immunsystem. Nach der Sauna macht man es sowieso: kalt duschen oder gar im Tauchbecken abtauchen. Auch beim Wannenbad ist eine kurze knackige kalte Dusche zum Abschluss hilfreich, auch wenn es Überwindung kostet. Der liebe Pfarrer Kneipp lässt grüßen!

Nach der Sauna oder dem heißen Bad ist Ruhe angesagt. Du kannst deinem Immunsystem, und damit auch deinem Stimmungsbarometer, auch mit Autogenem Training, Meditation oder Yoga helfen. Gerade Yoga wirkt auf unterschiedlichen Ebenen: du kommst zur Ruhe, spürst die Atmung, dehnst den Körper sanft, lernst dich zu fokussieren und den Kopf freizubekommen. Weil du dich hier jeweils auf die Übungen konzentrieren musst, hat dein Quatschi und auch die ’schlechte Laune‘ Pause und hinterher bist du sowieso so stolz auf dich, da hat kein Herbstblues, schlechte Laune oder Dauer-Quatschi mehr eine Chance.

Für genügend Schlaf ist dein Körper und dein Immunsystem ebenfalls dankbar. Die Regel lautet: Mit weniger als sieben Stunden Schlaf, soll das Erkältungsrisiko dreimal höher sein.

Ich hoffe ich konnte dir mit meinem farblichen Herbstzauber und dem einen oder anderen natürlichen Doping-Tipp helfen. Jetzt kannst du dich getrost der kalten Jahreszeit stellen… ich habe mir jedenfalls vorgenommen, soviel wie möglich des natürlichen Dopings in diesem Herbst / Winter anzuwenden.

Und wer jetzt denkt: Ach, eine Tasse Tee wäre doch auch hilfreich, der hat absolut richtig gedacht! Doch davon an dieser Stelle von mir in der nächsten Woche mehr!

Genußvolles Doping wünscht euch

BiWi

4 Kommentare zu „Natürliches Doping…

    1. Vielen Dank für deinen Kommentar und wenn ‚am anderen Ende der Welt‘ gerade der Frühling beginnt, würde ich mich über das eine oder andere DopingBild von dir freuen…;-)
      Beste Grüße an die Kiwi’s,
      Birgit

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