Die Monster sind los!

 

 

Nein, ich habe mich nicht im Monat geirrt und denke es ist schon wieder Halloweenzeit 😉 oder war zu lange bzw. überhaupt mal in einem Horrorfilm. Es geht um dein Innenleben und wie du damit umgehst bzw. zukünftig vielleicht anders umgehen kannst. Neugierig???

 

Halloween / Horrorfilm … selbstgemacht

Es gibt so Tage, da stehen wir schon in Begleitung auf. Auch die morgendliche Gym-Einheit, eine prickelnde Dusche oder das noch so leckere Frühstück schüttelt sie nicht ab. Oma hätte gesagt: Kind, bist wohl mit dem falschen Fuß aufgestanden?

Gemeint ist in beiden Fällen, dass du dich nicht wohl fühlst ohne das du krank bist. Du hast, warum auch immer, negative Gefühle – ich nenne sie Monstergefühle.

Monstergefühle erkennen

Klar kannst du die Tatsache, dass du ‚irgendwie schräg drauf bist‘ versuchen zu ignorieren, klappt meistens jedoch nicht sehr lange bzw. erfolgreich.

Eine andere gerne genommene Variante ist: du haderst innerlich mit dir und führst abwertende Selbstgespräche. So in etwa: Äh, wie blöd das Wetter heute ist, kein Wunder, dass ich mich mies fühle. … Wenn doch nur schon dieses nervige Meeting mit XYZ heute Nachmittag rum wäre, kostet nur Zeit & Nerven, bringt aber nix für den Projektverlauf, da ‚kotzt‘ mich doch schon der ganze Tag an….Dieser Elternabend heute, wenn ich nur schon an all‘ diese Helikoptereltern denke, dann …grummel grummel und so weiter und so fort…

Leider funktioniert diese Methode auch nicht besonders gut. Im Gegenteil, du steigerst dich in deine negativen Gefühle / Monstergefühle noch weiter rein.

Ein erster Schritt in Richtung ‚Heilung‘ ist, dass du deine Monstergefühle, sprich negativen Gefühle, erst mal erkennst. Oft haben wir ja nur so ein diffuses Gefühl und wollen gar nicht mehr wissen, lieber verdrängen. Akzeptiere, dass es Monstergefühle gibt und lass sie erst mal so stehen.

Monster anerkennen

Akzeptieren deiner Monstergefühle ist der erste Schritt, denn es ist völlig okay, dass du mal solche und mal solche Gefühle hast. Sie werden ja auch erst zu einem Thema, einer Belastung, weil du ihnen soviel Beachtung / Aufmerksamkeit schenkst. Hebe dir das lieber für deine positiven Gefühle auf! Die kannst, ja sollst du sogar, richtig richtig intensiv beachten und dich ruhig darin verlieren, feiere sie. Tust du wahrscheinlich (bis jetzt) eher nicht oder? 😉 Ist aber zu empfehlen, denn wir alle, ich nehme mich da nicht aus, genießen unsere guten Gefühle leider oft genug viel zu wenig.

Nun nochmal zurück zu den Monstergefühlen: Beim nächsten Überfallkommando deiner negativen Gefühle gehst du nicht in deine bisherige Haltung, sondern sagst dir – und damit auch deinen negativen Gefühlen – ganz locker: Okay, ist gerade so! Ich bin trotzdem noch ich!

Monstergefühl er- und anerkannt – und nu?

Nun stellst du dir bitte vor, wie du dein Monstergefühl an die Hand nimmst oder auch unterhakst, aber nicht in den Schwitzkasten nehmen bitte 😉 Und nun gehst du los, mit deinem Monstergefühl. Gestalte deine nächste Handlung, deinen Tag! Übernimm aktiv die Führung von dir und deinem Monstergefühl, bestimme die Richtung! Ich gebe zu, es bedarf ein wenig der Übung, aber es funktioniert. Echt jetzt! Leider haben du & ich wahrscheinlich öfter Monstergefühlbesuch als uns lieb ist. Beim nächsten ‚Besuch‘ sagst du dir dann: He, klasse ich kann üben 😉

Was passiert?

Genau von dem Moment an, wo du dich deinem Monstergefühl stellst, es also erst mal erkennst, dann anerkennst und danach an die Hand nimmst, bist du wieder der Bestimmer in deinem Kopf und Körper (Stichwort Verspannungen!). Du lenkst nun deine Energie wieder bewusst in eine Richtung die dir gefällt und zielführend für dich ist.

Darum geht es, setze deine Energie sinnvoll ein. Das Verdrängen oder sich dem Monstergefühl hingeben kostest dich nämlich ebenfalls Energie, nur bringt dich der Aufwand in dieser Art nicht weiter, er blockiert dich eher.

Nur mal so zur Erinnerung: Energy flows where attention goes!

Mir hilft es auch, wenn ich mir dieses negative Gefühl wirklich bildlich als Monster vorstelle, wie es so über mir schwebt, sich aufplustert und gehörig Dampf & Spektakel veranstaltet … so kam das Wort Monstergefühl zustande 😉

 

Allein bei dieser Vorstellung bin ich schon ein wenig besser drauf und wenn ich es dann noch bewusst an die Hand nehme, wird es plötzlich ganz zahm und ich bestimme wieder wo es in meinem Kopf lang geht … 😉

 

 

 

Fazit: Gefühle und Dinge passieren, täglich, und nicht immer so wie wir es uns wünschen. Egal, erinnere dich, dass du stets die Macht hast zu entscheiden, wie du dich fühlen willst!

Ganz in diesem Sinne möge die Macht mit dir sein.

Ich wünsche dir eine machtvolle Woche

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