Das Problem ist …

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nicht das Problem! Sondern? Deine Einstellung zum Problem! Aha wirst du jetzt vielleicht denken und weiter: Was soll mir diese Erkenntnis nun bringen? Wenn du darauf eine Antwort möchtest, dann ließ einfach weiter 😉

 

Wer hatte diese Eingebung?

Tja, leider nicht ich, aber ein echt cooler Typ: Kapitän Jack Sparrow im Film ‚Fluch der Karibik‘.

Aber auch Tony Robbins ist beim Thema Stress ähnlich unterwegs:

“Stress kommt nicht von den Fakten.
Stress kommt von der Bedeutung, 
die wir den Fakten geben.”

Die Essenz daraus lautet: Sowohl Jack Sparrow als auch Tony Robbins wissen ganz klar, nicht die Anderen, das Problem oder der Stress muss sich ändern, sondern sie! In unserem Fall also du und ich. Genauer gesagt: unsere Haltung muss sich ändern.

Unangenehme Wahrheit

Ich gebe zu, auch mir schmeckt es nicht immer, denn es ist wesentlich leichter, jemand Anderen, eine Situation, die Umstände, das Leben etc. für ‚mein Problem‘ verantwortlich zu machen. Nur leider leider, sobald wir ein wenig unseren Hirnkasten aktivieren und ehrlich zu uns sind, funktioniert das so nicht (mehr).

Wir haben genau in dem Moment ein Problem, wenn wir das jeweilige Thema nicht neutral betrachten, sondern dem wie auch immer gearteten Thema unsere ‚Geschichte‘ überstülpen. Irgendwann in unserem Leben hatten du & ich vielleicht schon einmal Kontakt mit einem ähnlichen Thema, Ding, Mensch und es war für uns nicht angenehm, um es mal vorsichtig auszudrücken.

Wir sind sozusagen vorbelastet, durch alte Erlebnisse. Und genau in dem Moment des meist total unbewussten ‚Überstülpens‘ der alten Erfahrung über das aktuelle Erlebnis nimmt die Sache Fahrt auf, also in belastender Weise und ab da hat eine vorher neutrale Sache sich in ‚ein Problem‘ verwandelt.

Was bisher meist geschah…

Bisher haben du & ich uns vielleicht immer in eine Wenn-Dann-Haltung geflüchtet. Das funktioniert mit so gut wie jeder Thematik. Beispiele gefällig?

  • Wenn meine Nachbarin mich grüßt, dann grüße ich sie auch.
  • Wenn ich reich bin, dann werde ich spenden.
  • Wenn ich mehr Geld habe, dann lasse ich es mir gut gehen.
  • Wenn ich schlanker bin, dann treibe ich auch regelmäßig Sport.
  • Wenn mein PartnerIn liebevoll zu mir ist, dann zeige ich auch Gefühl.
  • Wenn mein Vorgesetzter mich lobt, dann engagiere ich mich (mehr).

Offen gesagt: Alles Schwachsinn! Denn Fakt ist:

  • Wenn du freundlich grüßen willst, dann fange sofort damit an und nicht erst wenn dich dein Gegenüber zuerst grüßt.
  • Wenn du spenden willst, musst du jetzt damit anfangen – auch wenn du vielleicht im Moment noch nicht so übermäßig viel Geld hast.
  • Wenn du es dir gut gehen lassen willst, musst du jetzt damit anfangen – auch wenn die Umstände scheinbar (!) dagegen sprechen.
  • Wenn du Sport treiben willst, fange sofort damit an.
  • Wenn du mehr Gefühl in deiner Partnerschaft möchtest, fange sofort damit an und zeige es.
  • Wenn du dich im Job (mehr) engagieren willst, beginne sofort für dich selbst damit und nicht damit dich dein Vorgesetzter lobt.

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Fazit: Wenn du deine Haltung änderst, änderst du automatisch deine Realität. Denn wenn du deine eigenen (!) Regeln änderst, die dich und dein Verhalten kontrollieren, änderst du dadurch auch die Regeln deiner eigenen Kontrolle, die bisher dein Verhalten ausgelöst haben.

Wenn Stress also nicht von den Fakten kommt und das Problem an deiner Haltung liegt, dann kommt auch Freude nicht von den Fakten, sondern von deiner Haltung.

Es ist ausschließlich deine Haltung, die die Dinge und deine Erfahrungen verändert.

 

Ich wünsche dir eine Woche mit der richtigen Haltung.

Unterschrift

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