Du bist der Durchschnitt, den du dir auswählst!

2017-01-durschschnittHeftige Aussage, stimmt’s? Das ganze Zitat von John Rohn lautet:

“Du bist der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen du dich am meisten umgibst.“

Was passiert jetzt in deinem Gedankenkarussell? Nimmt es Fahrt auf oder stoppt es abrupt? Mein Gedanken-karussell

sagte erstmal wie auf Autopilot: Ich doch nicht!!! Nach einer Weile kam: Oder…? Vielleicht…? Ist da eventuell tatsächlich etwas dran…?

Also, nach anfänglich recht ruckeliger Fahrt nahm mein Gedankenkarussell ganz schön rasant Fahrt auf und ich habe mich mal mit dem Thema intensiver befasst. Was dabei so herausgekommen ist, kannst du in diesem Post lesen. Ich könnte mir vorstellen, dass du dich an der einen oder anderen Stelle wiederfindest oder dir plötzlich ganze Kronleuchter aufgehen, wenn du bestimmte Tatsachen zu diesem Thema ließt.

2017-01-eierJede von uns kennt den Spruch: Gleich & Gleich gesellt sich gern. Warum sollte er hier nicht auch Anwendung finden. Denk doch mal so herum: Jammert es sich nicht besser, wenn es dem anderen auch schlecht geht? Fühlst du dich nicht ein wenig ‚besser‘, wenn dein jeweiliges Gegenüber auch einen ‚schlechten Job‘ hat, eine anstrengende Liebesbeziehung, viel Stress mit den pflegebedürftigen Eltern, dauernd Streit mit den pupertierenden Kindern, immer zu wenig Geld auf dem Konto hat …und, und, und.

Selbst wenn alle diese Themen jetzt noch gar nicht zu deinem Leben gehören, je öfter du dich allerdings mit Menschen umgibst, die eines oder gar mehrere dieser Themen auf ihrem ‚Zettel‘ haben, hast du über kurz oder lang ebenfalls eines bis mehrere dieser Themen auf deinem ‚Zettel‘.

Wieso denn dass, fragst du jetzt entgeistert? Fakt ist, dass es Menschen mit einem regelrecht infektiösen Charakter gibt. Ihr selbstzerstörerisches Handeln überträgt sich wie eine Art Grippevirus auf dich bzw. auf alle in ihrer Umgebung. Besonders anfällig für so eine Übertragung sind Menschen mit dem sogenannten Helfersyndrom. Also diejenigen, die mit einer guten Absicht starten und dann quasi unweigerlich mit in den Abgrund gerissen werden.

Es findet eine negative Verstärkung statt!

Was da passiert, ist recht menschlich, denn die meisten Menschen sind sogenannte Anpasser. Du & ich sind da keine Ausnahme, zumindest nicht immer, glaube mir 😉 Je länger du Zeit mit anderen Menschen verbringst, um so eher übertragen sich irgendwann deren Ausdrucksweise, Emotionen und sogar Denkweisen. Ein kleines Beispiel gefällig?

Dein Partner schimpft zum Beispiel im Auto immer laut los, wenn der Verkehr vor ihm nicht so läuft wie er sich das in dem Moment vorstellt. Wenn du das jetzt oft genug miterleben durftest, sitzt du irgendwann in deinem Auto, fährst von A nach B und der Verkehr läuft, sagen wir mal, suboptimal. Was passiert? Rate mal 😉

Noch ein Beispiel gefällig?

Du hast einen Kollegen / eine Kollegin, die eher zu der Sorte emotional instabiler und notorisch unzufriedener Mitmenschen zählen. Du bist ihnen von Montag bis Freitag ‚ausgeliefert‘. Ursprünglich fandest du den Kunden nur anstrengend, aber durch die ständige Wiederholung der negativen Bewertung deiner Kollegen siehst du mittlerweile schon rot, wenn nur die Nummer des Kunden auf dem Telefondisplay aufleuchtet, obwohl du noch gar nicht wissen kannst, was er von dir möchte. Dein negatives Umfeld, also deine Kollegen, bringen dich aus deinem emotionalen Gleichgewicht, denn die hören erst auf zu nörgeln und jammern, wenn du mitmachst oder sie sogar noch übertriffst in deiner Abneigung.

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Du solltest dir mal nachstehenden Satz ganz genau durch den Kopf gehen lassen:

“Wer versucht dich runterzuziehen, muss dafür schon unter dir sein!“

Wenn du es lieber ein wenig poetischer möchtest, bitte:

“Ich kenne niemand, den ich eher miede, als diesen hageren Cassius … Solche Männer haben nimmer Ruh, so lang sie jemand größer sehn als sich. Das ist es, was sie so gefährlich macht.“

Dies lies einst William Shakespeare seinen Julius Cäsar über Cassius sage.

 

Was tun?

Ganz deutlich: Weg von dauerhaft negativen Zeitgenossen! Nun meine ich nicht, dass jeder, der mal einen schlechten Tag hat und alles durch die superschwarze Brille sieht, von nun an deine Wege nicht mehr kreuzen darf. Aber achte genau darauf, wie du dich fühlst, nachdem (!) du dich mit jemandem getroffen hast, etwas für ihn erledigt hast usw. Denn neben dieser oben genannten Abwärtsspirale haben sie oft noch ein ausgeprägtes Talent: Sie sind wahre Energieräuber.

Ein Weg ist, dass du die Gesellschaft von Menschen suchst, die über positive Eigenschaften verfügen, die auch von anderen bewundert werden und die du auch toll findest.

Wenn du zum Beispiel eher zu den geizigen Zeitgenossen zählst, suche bewusst die Gesellschaft von großzügigen Menschen und lerne von ihnen. Großzügig meine ich jetzt nicht nur im finanziellen Bereich 😉

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Bist du eher so der Typ ‚lonesome Cowboy‘? Suche bewusst Gruppen auf.

Denn es steht fest: Sogenannte A-Menschen ziehen A-Menschen an und B-Menschen ziehen C-Menschen an. Übersetzt heißt das: Exzellente Menschen suchen sich immer auch ein exzellentes Umfeld, sie orientieren sich NIEMALS nach unten.

Nicht nur, weil das auf sie abfärbt, sondern auch, weil es sie inspiriert und antreibt – im positiven Sinne. Um bei dem Businessbeispiel zu bleiben: Für mittelmäßige Kollegen bedeutet jeder erstklassige Kollege (in dem Fall also du!) eine latente Bedrohung, der entweder auf der Karriereleiter an ihnen vorbei zieht oder auch nur deren aktuelle Position streitig macht.

Suche daher lieber von vornherein möglichst oft die Nähe zu A-Menschen. Der gute alte Volksmund weiß es schon lange: Zeig mir deine Freunde, und ich sag dir, wer du bist – oder gar sein wirst.

Noch etwas, was dir dein Arzt oder Apotheker sicher bestätigen wird: Es ist eine alte Weisheit, dass negative, aber auch positive Qualitäten ansteckend wirken. Wer dieses Wissen beherzigt, profitiert mehr davon als von allen Therapien dieser Welt.

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Okay, nicht jeder Mensch ist gleich zu durchschauen. Damit du ab sofort den besseren Durchblick oder Riecher hast, habe ich dir nachstehend mal ein paar recht auffällige Unterschiede zusammengestellt.

 

Positive Menschen

 

Negative Menschen
Warten nicht auf Chancen, sondern schaffen sie sich Streuen Zweifel und mehren Bedenken
Arbeiten an ihrem Erfolg Sind neidisch auf den Erfolg der anderen
Übernehmen Verantwortung (für sich) 😉 Suchen Schuldige
Sehen in anderen Potenziale Sehen in anderen Macken & Schwächen
Sind Meister des Adaptierens (anpassen) Hassen Veränderungen
Wissen, wann man loslassen muss Müssen bei allem gewinnen
Sehen in Fehlern Chancen zu lernen Können Fehler nicht akzeptieren & vergeben
Sind dankbar für alles Nehmen alles wie selbstverständlich mit

 

Richtig negative Menschen finden Haare sogar in Suppen, die noch gar nicht gekocht sind! Meistens sind sie emotional unreif, höchst instabil und oft genug unheilbar unzufrieden.

Ist wohl logisch, dass du dich daher besser mit positiven Menschen umgeben solltest oder? Aber aufgepasst. Wie schon weiter oben mal erwähnt: Nicht jeder Mitmensch in deinem Umfeld, der gerade mal einen schlechten Tag hat und alles tiefschwarz sieht, ist gleich ein negativer Mensch im klassischen Sinne. Es gibt allerdings ein paar Indizien, mit denen du den Täter, sprich den notorisch negativen Menschen, für dich überführen kannst:

Negative Menschen haben pessimistische Gedanken

Frei nach Murphys Law leben negative Menschen: Was schief gehen kann, wird auch schief gehen! Gedanklich so programmiert, gehen sie davon aus, dass die Beförderung ohnehin an einen anderen geht oder dass das schöne Wetter genau dann vorbei ist, sobald sie es sich im Garten bequem machen. Jetzt heißt es für dich: in Deckung gehen, denn Pessimisten sind nicht nur anstrengend, sondern auch noch ansteckend!

Negative Menschen und das Haar in der Suppe

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Auch wenn es eigentlich kaum etwas zu meckern gibt, negative Menschen finden immer noch ein Haar in der Suppe! Gerne machen sie etwas eigentlich Positives zu einem negativen Ereignis. Dazu verwenden sie gerne das Wörtchen ABER: Der Urlaub war toll, ABER es war viel zu warm. Deine Idee ist gut, ABER ich glaube nicht an ihre Umsetzbarkeit.. etc.

Negative Menschen erbringen schlechte bis gar keine Leistungen

Durch ihre grundsätzlich negative Einstellung, blockieren sie jeden möglichen Erfolg. Sei es ihren eigenen oder den des Abteilungsteams, der Vereinsmannschaft usw. Sie reden sich selbst, ihre Mitmenschen und anstehende Aufgaben schlecht, da kann keine gute Leistung bei rauskommen. Sie sabotieren damit regelrecht ihre eigenen Möglichkeiten und jammern und nörgeln lieber.

Negative Menschen sind gerne mal sehr empfindlich

Klar, SIE dürfen immer meckern und alles kritisieren, aber selbst kritikfähig zu sein ist nicht ihr Ding. Negative Menschen neigen dazu, Kommentare persönlich zu nehmen und sich davon angegriffen zu fühlen. Selber teilen sie gerne & oft aus, legen aber jedes Wort ihrer Mitmenschen auf die berühmte Goldwaage.

Negative Menschen mischen gerne ungefragt mit

Ob du willst oder nicht, sie reiben dir ungefragt ihre Meinung oder gar einen ‚gut gemeinten‘ Ratschlag unter deine hübsche Nase. Grundsätzlich ist gegen ein freundliches Hilfsangebot ja nichts zu sagen, wenn es allerdings stets ungefragt und meist noch pessimistisch daher kommt, sei vorsichtig. Oft genug will der Ratgebende sich nur von seinen eigenen Problemen ablenken, weil es für ihn leichter ist, fremde Angelegenheiten zu lösen, als mal bei sich selber aufzuräumen. Hier solltest du bei Wiederholung ganz klare und deutliche Worte zu deinem Selbstschutz finden.

Negative Menschen sind Weltmeister im sich Sorgen machen

Es liegt in der Natur der Dinge, dass jeder Mensch sich mal Sorgen macht, sei es das liebe Geld, die Gesundheit oder generell der Familienclan. Absolut okay. Wenn das ‚sich Sorgen machen‘ aber das komplette Denken & Handeln einer Person bestimmt, dann ist Vorsicht geboten. Denn allein vom Sorgen machen ändert sich im Außen gar nichts, da helfen nur Taten und da ist der negative Mensch nicht so weltmeisterlich aufgestellt.

Fazit:

Die oberste Regel sollte für dich lauten: Halte dich von negativen Menschen fern! Suche dir Mitmenschen, die eine positive Grundeinstellung haben und dich eher motivieren, Dinge & Themen anzugehen, anstatt dich mit Zweifeln & Ängsten zu überfluten.

Hast du Sorgen, sei kein Opfer, sondern werde aktiv!

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Warum? – Deine Lebenszeit ist kostbar. Warum solltest du sie damit verschwenden, abzuwarten und unglücklich zu sein?

Ich wünsche dir eine positive, motivierte und erfolgsfokussierte Woche.

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